Vielfalt bei SAT-Anlagen – Was gehört dazu?

Satellitenfernsehen hat gegenüber anderen Empfangsarten einige Vorteile. Vor allem die große Programmvielfalt macht Fernsehen via Satellit für viele interessant. Für den Empfang ist jedoch eine SAT-Anlage, bestehend aus Parabolantenne und Receiver notwendig. SAT-Anlagen unterscheiden sich in einer Vielzahl von Merkmalen. Um einen optimalen Empfang zu gewährleisten, kommt es immer auf die individuelle Situation am Haus an, wenn es darum geht, eine geeignete SAT-Anlage zu finden. Was sind also die Aspekte, die beim Kauf einer SAT-Anlage beachtet werden müssen?

Digital oder analog?

Zunächst einmal sollte man sich die Frage stellen, ob man analogen Satellitenempfang oder digitalen Satellitenempfang bevorzugt. Das alte analoge Satellitensignal wird zwar noch gesendet, auf lange Sicht jedoch mit Sicherheit eingestellt werden. DVB-S steht für das neue, digitale Satellitenfernsehen, welches auch hochauflösende Bilder zur Verfügung stellt. Daher lohnt es sich auf jeden Fall in eine DVB-S SAT-Anlage zu investieren. Nicht nur die Bildqualität, auch die Soundqualität ist um einiges besser als beim analogen Signal. Eine DVB-S SAT-Anlage benötigt selbstverständlich auch einen kompatiblen Receiver.

Der Receiver

Receiver für digitales Satellitenfernsehen benötigen einen HDMI-Anschluss am Fernsehgerät. Der Scart Anschluss hat ausgedient, er ist durch das digitale Fernsehen nutzlos geworden. Beim Receiver sollte man darauf achten, dass die Ausstattung den eigenen Wünschen entspricht. Es lohnt sich darauf zu achten, dass die Fernbedienung des Receivers die Möglichkeit bietet, mehrere Geräte zu steuern, um nicht unnötig viele Fernbedienungen auf dem Sofatisch liegen zu haben. Solche Multifunktions-Fernbedienungen sind andernfalls auch separat erhältlich.

Die Parabolantenne

Damit es überhaupt möglich wird die digitalen Signale von einem Satelliten aus zu empfangen, muss die Parabolantenne ausgerichtet werden. Je größer die Antenne, desto störungsfreier ist das Bild in der Regel. Je nach dem, welcher Satellit empfangen werden soll, macht der Durchmesser schon einen Unterschied. Der am meisten empfangene Satellit, Astra, setzt eine Mindestdiagonale von 60 Zentimetern voraus. Zusätzlich gibt es kompakte Camping-Lösungen für den mobilen Einsatz, welche zum Teil deutlich kleiner, aber auch störanfälliger sind. Man sollte die unterschiedlichen SAT-Anlagen miteinander vergleichen, um sich zu orientieren. Einen guten Überblick mit zahlreichen Zusatzinformationen erhält man beispielsweise, wenn man sich die SAT-Anlagen bei tt-sat.de anschaut.

Zusammenfassend kann man also festhalten:

  • Die Größe der Parabolantenne bestimmt die Empfangsqualität. Es sind Modelle mit 60 Zentimeter Diagonale oder mehr zu empfehlen, kleinere sind anfälliger für Störungen.
  • Der Receiver muss zur Parabolantenne passen und mit ihr kompatibel sein. Der Receiver wandelt das Signal um und gibt es an den Fernseher weiter.
  • Unter Umständen muss das Material, welches zur Montage der Parabolantenne gehört, noch zusätzlich hinzugekauft werden. Diesen Punkt sollte man im Hinterkopf behalten. Auch das Antennenkabel unter Umständen nicht dabei und muss zusätzlich gekauft werden.
  • Die Wahl der Parabolantenne kommt immer auf den Standort und den Gegebenheiten vor Ort ab.

SAT-Anlagen sind nicht von gestern

Es gibt durchaus so manch Einen, der schnell dabei ist zu sagen, dass SAT-Anlagen im Prinzip“Schnee von Gestern“ sind. Dem ist jedoch nicht so. Moderne Anlagen ermöglichen hoch-auflösenden Digitalempfang und auch verschiedene Video-on-Demand und Pay-TV Angebote sind per Satellit empfangbar. So kann man auch via SAT zu jeder Tages- und Nachtzeit seine liebsten Filme und Serien anschauen – und das unabhängig vom statischen TV-Programm. Die SAT-Analge ist nach wie vor eine attraktive Empfangsalternative.

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